Sonntag, 27. September 2020

Irisdiagnose- Warum es sich lohnt "ins Auge zu schauen".

 




Ich hatte schonmal etwas über die menschliche Konstitution und die einzelnen Konstitutionstypen geschrieben und die Irisdiagnose erwähnt. Jetzt möchte ich etwas mehr auf die Irisdiagnose eingehen. 

Die Irisdiagnose ist mein Lieblingsdiagnosemittel, mit dessen Hilfe ich wirklich wertvolle Hinweise bekomme. Ich baue es immer in mein breites Repertoire an Diagnosemitteln mit ein. 
Einer der bekannten Namen in der Irisdiagnose ist Pastor Emanuel Felke. Er wurde stark kritisiert und musste sogar vor Gericht- in Anwesenheit von anerkannten Medizinern- bei 20 Kranken Irisdiagnosen durchführen. Ein Gespräch  mit den Patienten- wie er es sonst in seiner Arbeit tat- war ihm nicht erlaubt. Aber er konnte die Richter überzeugen. 

Noch heute wird die Irisdiagnose nicht wirklich anerkannt, da die wissenschaftlichen Fakten dafür fehlen.

Dazu habe ich nicht wirklich etwas zu sagen; aus wissenschaftlicher Sicht gesehen mag das wirklich stimmen. Ich habe mir allerdings selber die Mühe gemacht und auch den Finanzaufwand betrieben und mich damit näher befasst. Und was ich sagen kann ist dass sie tatsächlich Organe und Organsysteme der jeweiligen Seite der rechten oder linken Iris zuordnen können und im Zusammenhang mit der Anamnese wirklich einige wichtige Details zu sehen sind .  Es erfordert Übung und auch hier gehört eine regelmässige Weiterbildung dazu, da auch hier sich alles ständig weiterentwickelt. Gewisse Arbeitskreise haben es sich sogar zur Aufgabe gemacht um das alte Wissens ständig zu erweitern und zu erneuern.
Was ich besonders interessant finde ist dass man auch Erbbelastungen auf die Schliche kommen kann. Wenn ich zB in der Herzzone ein Zeichen sehe, die/der Patient/In aber keinerlei Symptome hat und auch medizinisch bestätigt keine entsprechende Diagnose vorliegt, in der Anamnese aber sich herausstellt dass in der Familie Herz-Kreislaufprobleme Thema waren, dann können sie präventiv begleitend arbeiten und das entsprechende Organ oder Organsystem stützen.
Ich möchte jedoch nochmal ganz klar betonen dass ich damit keine endgültigen Diagnosen erstelle. Wenn ich einen Verdacht haben sollte auf schwerwiegendere Probleme werden diese ohnehin erstmal ärztlich abgeklärt. Die Irisdiagnose ist- wie ich schon erwähnte- auch nicht die einzige Diagnosemethode mit der ich arbeite. So manche Verfärbungen und Pigmentierungen im Auge z.B geben allerdings sehr wertvolle Hinweise auf die Verfassung des Verdauungsapparates. Und je nachdem wo und in welcher Organzone sie auftauchen und welche Farbe es ist,  kann man gute Verbindungen knüpfen zu vielen Symptomatiken. Auch gewisse Zeichen wie zB Lakunen, Krypten, Waben; die eine gewisse Veränderung im Bindegewebe darstellen, kann man je nach Lokalisationsort- und Zone entsprechend zuordnen und evtl vorhandene Schwächen oder Störungen in den betroffenen Organen und Organsystemen vermuten und präventiv unterstützen.
Die Irisdiagnose war schon den alten Ägyptern bekannt. 1670 befasste sich Philippus Meyens mit ihr und ordnete damals schon Organe gewissen Zonen im Auge zu. Dann kamen Namen wie zB der ungarische Arzt Ignaz von Peczely, der das gebrochene Bein einer Eule in der Iris erkennen konnte, Pastor Emanuel Felke, Magdalene Madaus, Josef Deck, Josef Karl und viele Anderen.

Die Iris ist in Sechs Zonen unterteilt (von Innen nach Aussen):

1)Magenzone

2)Darmzone

3)Blut-Lymph-Zone

4)Muskel

5)Knochen

6)Haut

Innerhalb dieser Zonen gibt es nochmal gewisse Sektoren für die entsprechenden Organe. (Siehe auch Abbildung) .Man sieht die Iris praktisch wie eine Uhr und ordnet die Organe entsprechend ein wie man eine Uhrzeit abliest.


Es gibt folgende Konstitutionstypen:


-Lymphatisch: Das sind die blauen Iriden. Hier gibt es nochmal verschiedene Unterkategorien wie zB lymphatisch-hydrogenoid, lymphatisch-neurogen (nervlich sensible Typen). 
Die Lymphatischen Konstitutionen werden auch in diverse Untertypen unterteilt. Erkrankungsschwerpunkt ist das Lymphsystem und alle damit verbundenen Leiden wie zB Allergien, Rheuma (die hydrogenoiden Typen) . Entzündungen wie zB Mittelohr-, Mandelentzündungen. 

-Hämatogen: Das sind die satt braunen Iriden. Diese haben ihre Schwerpunkte im hämatologischen Bereich, Blut, Herz-Kreislauf System, Milz.

-Mischkonstitution: Diese Konstitution hat seine Schwerpunkte im Leber-Galle Bereich und ist häufig mit einer Disharmonie der Säfte (Dyskrasie) vergesellschaftet.


Alle Konstitutionstypen haben natürlich auch gewisse Diathesen (also besondere Symptomneigungen) und werden anhand dessen auch nochmal genauer untergliedert.

Aber nicht nur die Iris, sondern auch der Augapfel, die Gefäße und deren Beschaffenheit, Farbveränderungen, die Beschaffenheit des Gewebes im Augenwinkel zum Nasenbein. Und vieles mehr...


Jedenfalls ist es ein spannendes Feld in dem man NIE auslernen kann! Auch ich bleibe dran und sehe es fast wie in der Wissenschaft. Morgen kann wieder etwas gestriges widerlegt werden.
Somit lerne auch ich immer dazu.

Sollten sie Interesse haben können sie mich gerne kontaktieren.

Öznur Acar


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© Can Stock Photo / PeterHermesFurian

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Sonntag, 6. September 2020

Stress und hormonelle Probleme









Stress ist eine natürliche Reaktion, die  evolutionstechnisch eine wichtige Funktion hat. Man darf Stress also nicht nur verteufeln. Ohne Stress können wir nicht leben. 
 Wenn wir mit ungewohnten und herausfordernden Tätigkeiten beginnen und unsere Komfortzone verlassen geraten wir in Stress. Diese Form von Stress lässt uns wachsen und weiterentwickeln. Das ist allerdings - im Normalfall -kurzweilig. 
Hält der Stress länger an- bzw die körperliche Reaktion darauf- dann hat es massive Folgen für uns. Nicht nur die Verdauung und die optimale Nährstoffversorgung hängt dran, sondern auch unser äusserst komplexer hormoneller Regelkreis leidet darunter. Abgesehen von den ganzen anderen Stressoren wie zB Umweltgifte, Handystrahlung, nicht nährende Nahrungsmittel , Schlafmangel , der immer mehr fehlende Bezug zu den natürlichen Taktgebern (Tag-Nacht-Rhythmus, Jahreszeiten ) uvm. Die hauptsächlich leidenden Organe und Organsysteme sind die Schilddrüse, die Nebennieren; somit aber auch die Hypophyse und die Synthese der anderen wichtigen Hormone, die ja auch über die Hirnanhangdrüse gesteuert werden. Es wird mehr Cortisol produziert und auch die Synthese anderer wichtiger Hormone wie Progesteron verlagert sich zugunsten des Stresshormones Cortisol. der Hormonsyntheseweg verlagert sich aber auch in Richtung einer Östrogendominanz bei Frauen. 

Hormontherapie 

Für mich ist es jedenfalls sehr wichtig zu schauen wo es genau fehlt. Nur den Progesteronmangel zu versuchen mit hochdosierten Präparaten auszugleichen ersehe ich nicht als sehr sinnvoll. Ich passe da auch bei hochdosierten naturidentischen Hormonen auf. Denn wenn die Synthese ohnehin schon eher Richtung Stresshormone verlagert ist dann wird auch die zusätzliche Hormonzufuhr das eher verstärken. So muss man also genauer schauen wo das Problem genau liegt.

Östrogen und Progesteron- auch wichtig für den Mann!

Auch bei Männern spielen diese Hormone eine Rolle. Zu niedriges Progesteron kann das Prostatakrebsrisiko steigern. Und es beeinflußt auch einen gesunden Cholesterinspiegel. abgesehen davon dass sich (auch bei Frauen natürlich) mehr Bauchfett bilden kann, da der Progesteronhaushalt auch die Insulinausschüttung beeinflußt. Insulin ist direkt proportional zur Fettzellbildung.

Wie geht es dann weiter?
  • Eine ordentliche Unterstützung der körperlichen Entgiftung und Ausleitung. Fehlt es an Mikronährstoffen, die wichtig sich für ein ausreichendes Energielevel, müssen diese ergänzt werden, da auch eine Entgiftung Energie erfordert. Gerade die Nebennieren brauchen besondere Beachtung. Speichelanalysen und Blutanalysen, die man individuell erstellen lassen kann, sind hier sehr sinnvoll. Auch die Spagyrik ist bei mir sehr wichtig, da sie die Organe die für die Entgiftung wichtig sind sanft aufbaut, ohne den Patienten massiv körperlich herauszufordern. Die Phytotherapie bietet auch zahlreiche gute Möglichkeiten! Auch ganz gute manuelle Verfahren helfen hier mit.
  • Weiterhin ist es wichtig hormonartig wirkende Quellen von aussen auszuschalten. Kleidung, die Ernährungsweise. Der sehr beliebte "Coffee To Go" ist da auch nicht gerade optimal, da die Becher gerne Weichmacher oder entsprechend hormonartig wirkende Substanzen beinhalten. Also ist hier eine entsprechende Unterstützung der enzymatischen Systeme im Körper unterlässlich.
  • Der Darm ist natürlich das Wichtigste neben Leber, Lymphsystem , Nieren. Auch da ist es wichtig genauer zu schauen was fehlt oder welche Erreger evtl. fehl am Platz sind und entfernt werden sollten. Das kann man mit Stuhluntersuchungen klären. 
Unterzucker - auch ein hormonell bedingtes Phänomen

Der Östrogenhaushalt ist eng gekoppelt an den Insulinhaushalt. Zuviel an Östrogen verhindert häufig die normale Blutzuckerregulation. somit kann also Progesteronmangel auch eine  Unterzuckerung verursachen. Wenn sie immer wieder im Unterzucker sind, dann behalten sie dies auch im Auge.

Was kann die abendländische Heilkunde hier bewirken?

Sie kann sehr viel bewirken! Durch die Individualisierung des Betroffenen kann man zusätzlich Unterstützung leisten, da ja bekannt ist welche Schwerpunkte verschiedene Konstitutionstypen haben!
Nach wie vor mein unerlässlicher Schwerpunkt!


Bei Fragen helfe ich ihnen gerne weiter.


ihre Öznur Acar

(Bild:pixabay.com)

Dienstag, 14. Juli 2020

Fatigue Syndrom-Nicht nur ein Krebs-Problem!


Das Fatigue Syndrom ist ein unspezifischer Symptomenkomplex bestehend aus chronischer Müdigkeit, Energielosigkeit trotz ausreichend Schlaf; sehr oft einhergehend mit Kopf und Gliederschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Depressionen und stellenweise sogar Allergien. Krebspatienten leiden darunter. Aber es ist mittlerweile nicht nur ein Krebs-Problem. Wussten sie dass auch Frauen mit Myomen und Endometriose ähnliche Symptome schildern?  Das wird sehr häufig verkannt. Endometriose z.B ist auch eine Erkrankung die sehr lange Zeit nicht wirklich diagnostiziert werden kann. Die Ursachen sind hauptsächlich hormoneller Natur; also häufig Ungleichgewichte der Östrogen-Progesteron-Achse die eher zugunsten einer Östrogendominanz verschoben ist. Desweiteren - aus abendländisch heilkundlicher Sicht - sind es Frauen die zu Kongestionen im kleinen Becken neigen. Selbst bei den schlankesten Frauen, die einen total flachen Bauch haben konnte ich eine Plethora durch den Klopfklang raushören bei der Untersuchung. Also handelt es sich um chronische Stagnationen in der Durchblutung im kleinen Becken. Natürlich verbunden mit einem schweren Gemüt und melancholiaähnlichen Zuständen. Das ist ganz klassisch bei solchen Reaktionsstarren.
Es ist davon auszugehen dass einfach die Mitochondrien, die wichtigsten Energiefabriken unseres Körpers nicht mehr leistungsfähig genug sind. Grund sind chronische Schäden der Stoffwechselprozesse die in den Mitochondrien ablaufen. Zum Einen erklärt es sich auch durch die Vermüllung der Pischinger Räume, also des Bindegewebes. Ein weiteres Problem ist dass im  Mitochondrium durch die fehlgeleitete Stoffwechsellage Sauerstoffradikale gebildet werden die wiederum weiterhin Schäden verursachen.
Wir haben hier überwiegend Frauen erwähnt. Auch Männer sind eingeschlossen. 
Wenn keine chronischen Erkrankungen oder akut abzuklärende Krankheitsbilder wie z.B Tumoren dahinterstecken kann man sagen:
Ein klassisches leistungsgesellschaftliches Phänomen. Stress, Fehl-Ernährung. Das Leben ist sicherlich nicht annähernd so hart wie es früher war! Denn heute hat man ja alles was man früher nicht wirklich hatte. Geregelten Urlaub, Haushaltsgeräte. Aber vielleicht war das Leben früher einfacher und überschaubarer als heute. Wir leben so komplex, dass es zum Stress wird! Wenn ich mir überlege wie oft ich früher in den Urlaub gefahren bin weil ich mir dachte dass ich auch das tun muss was jeder tut! Und vom Koffer packen bis zur Rückkehr war Urlaub nur Stress. Dann die Ernährung, die uns nicht wirklich mehr nährt.
Angeblich gibt es sie ja nicht, aber die sehr häufig durch die moderne Lebensweise zustande kommende Übersäuerung spielt auch eine Rolle.Die körpereigenen Puffersysteme haben irgendwann mal auch ausgedient. Vor allem ab einem gewissen Alter bekommt man es deutlicher zu spüren.
Das Erste was einem einfallen würde wäre die Entgiftung und die Ausleitung anzukurbeln.
Handelt es sich allerdings um ausgesprochene Mangelsituationen, müssen erstmal die Mitochondrien entsprechend versorgt werden mit den wichtigen, die Zellatmung wieder herstellenden Enzymen, Cofaktoren, Mikronährstoffen. Auch eine Entgiftung erfordert einen gewissen Energielevel. Sonst klappt man schon während der Entgiftung zusammen. (Ausnahme ist die Spagyrik, denn sie baut das was fehlt wieder auf und gleicht ein Zuviel auch wieder aus. Sie arbeitet einfach anders.Daher ist sie auch sehr gut stützend bei Mangelsituationen) Hier muss ich auch nochmal verdeutlichen dass der Körper ja selbst auch ohnehin schon ununterbrochen entgiftet. Ständig. Nur braucht er auch regelmässig die dafür notwendigen Nährstoffe.

Und was kann man tun?

Falls sie auch entsprechende Symptome haben sollten, die länger als ein halbes Jahr bestehen, dann sollten sie unbedingt ärztlich abklären. Sollte keine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken, macht es Sinn therapeutischen Rat einzuholen. Es gibt vielerlei naturheilkundliche Möglichkeiten. Mängel können über ganzheitliche Blutwerte herausgefunden und gezielt behoben werden. Wenn die Mängel behoben sind kann man die wichtigen Entgiftungsorgane- und Organsysteme wunderbar stützen. Auch wunderbare pflanzliche Adaptogene wie Safranextrakt und Rosenwurz schaffen Abhilfe. Der Safran vor allem als Sonnenmittel, welches nicht nur die Sonne im Herzen wieder scheinen lässt sondern auch über die Bitterstoffe der Leber guttut. Und die Leber gibt dem Herzen Energie. 
Was sie selbst auf jeden Fall tun können:
Stellen sie ihre Ernährung um. Reduzieren sie tierische Nahrung und verzehren sie Gemüse und Obst. Gerade Kohlarten und alles was intensiv gefärbt ist sind wunderbare Basenbildner. Greifen sie eher zu Kartoffeln als zu Nudeln und anderen Kohlehydraten. Bauen sie immer mehr besondere Gewürze in die Ernährung ein, wie zB Curcuma, Ingwer. Verzehren sie Nüsse. Gehen sie in die Natur, in den Wald.
Vergessen sie nicht:

Alles was wächst, das nährt! Alles was nicht wächst, hat keinen Nährwert

Denken sie daran dass Erkrankungen wie Krebs eine sehr lange Vorlaufphase haben und unter Umständen Jahre oder Jahrzehnte vorher schon beginnen!
Übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Gesundheit.

Bei Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung!

Herzlichst grüsst sie

Öznur Acar

Bleiben sie gesund.


Montag, 30. März 2020

Sodbrennen vom Sodbrennen unterscheiden!


Sodbrennen ist eine sehr häufig auftretende Problematik und bedauerlicherweise greifen viele sofort zu Antacida oder Protonenpumpenhemmern. es wird aber sehr schnell übersehen dass nicht immer der Säureüberschuß schuld ist, sondern eventuell auch ein Säuremangel.
Hierzu muss man eine genauere Anamnese betreiben und herausfinden was die Person genau für ein Problem hat. Die Konstitution des Patienten verrät ja auch Einiges. Und in vielen Fällen bewirken z.B. Protonenpumpenhemmer eher ein Durcheinander in der Säfteregulation.
Über den Darm habe ich ja schon ausführlich geschrieben. Nun möchte ich die anderen Organe die stark mit dem Darm zusammenarbeiten mit einbeziehen. Nämlich - neben dem Magen- das Pankreas , die Leber, und aber auch die Milz.
Doch vorerst das Pankreas.
Das Pankreas ist bein keilförmiges  im Oberbauch liegendes Organ welches ca 20cm lang und 3-4 cm dick ist.Der Pankreaskopf beginnt auf der rechten Körperseite , liegt neben der Wirbelsäule auf der Höhe des 2.-3. Wirbels und mündet in den Dünndarm. Das Pankreas bildet mit Leber-Gallenblase und Magen eine recht symetrisches Bild und schmiegt sich  dem Dünndarm und dem Magenausgang an. Somit haben wir es hier mit einem ausgeklügelten System des Verdauunsgapparates zu tun. Hier münden drei sehr wichtige Organe in den Dünndarm:
-Pankreas
-Gallenblase
-Magen
Leber und Magen sind die wesentlich bekannteren Organe. Das Pankreas allerdings wird oft weniger als ein Teil des Verbundes beachtet. Was auch übersehen wird ist, dass aus abendländischer Sicht ein überschüssiges Milz-Prinzip ebenfalls Sodbrennen verursachen kann; nämlich die bekannten Schwarzgallen. Also die Melancholera.
Ich bleibe hier jetzt beim exokrinen Teil, denn das Pankreas ist auch zuständig für die Insulinausschüttung und auch für den Gegenspieler des Insulins, das Glukagon. Es werden aber auch Hormone gebildet! Stellenweise sogar das Serotonin! Des Weiteren aber auch Somatostatin, welches durch die Hemmung der Sekretionsprozesse das Ganze nochmal moduliert.
Der Exokrine Teil ist zuständig für Fettverdauung (Lipasen) , Kohlehydrateverdauung (Amylasen) und die Eiweißverdauung (Trypsin). Insgesamt sind das basische Säfte im Gegensatz zu den Magensäften. Die ganze Ausschüttung oder auch Hemmung der Produktion der Säfte ist vegetativ gesteuert (also über unser unwillkürliches Nervensystem) und wird über gewisse wichtige Hormone nochmal feinjustiert! Wie zB Gastrin die Magensäureproduktion, Cholezystokinin die Gallenblase und das Pankreas. Der gesamte Gastrointestinaltrakt funktioniert über die klassischen Peristaltik; also dieses schlangenartige Zusammenspiel von Kontraktion und Entspannung.
Und da die Säfte so unterschiedlich sind in ihren pH Werten (also von zu sauer bis zu basisch...So zwischen pH 1 im Magen bis pH 8-9 im Dünndarm) werden noch sehr raffinierte Puffersysteme mit eingeschaltet die dafür sorgen dass die verschiedenen Enzyme ordentlich arbeiten können.

  • Ich kann übrigens bei der Anamnese schon genau erfragen wo evtl das Problem liegt. Wenn zum Beispiel eher nach dem Essen ein Sodbrennen auftritt, ist das Problem wohl eher im Magen. Denn sobald wir etwas essen wird Magensäure ausgeschüttet. Und wenn es evtl sich um eine geschädigte Schleimhaut handelt, dann leuchtet ein dass sobald die sauren Magensäfte ausgeschüttet werden es brennt. Tritt das Problem nüchtern auf und bessert sich eher nach dem Essen, liegt das Problem wahrscheinlich eher doch im Dünndarm! Denn die Säfte die in den Dünndarm sezerniert werden sind eher basischer Natur. So wird eine Schleinhautentzündung sich eher beruhigen!
Nun kommen wir zum Thema Sodbrennen:
Bei Sodbrennen denken wir natürlich auch an falsche Ernährung. Kaffee, Alkohol;  zu fett, zu viel und vor allem zu spät gegessen. Stress, Ärger. Es gibt aber auch Situationen in denen einfach der Stoffwechsel etwas herabgesetzt ist und die Säfteproduktion nicht ganz ausreichend ist. In diesen Fällen kann der Speisebrei auch zu lange im Magen oder eben im Dünndarm liegen und kann Reizungen , Endzündungen der Schleimhäute verursachen.
Dafür müsste man sich u.a. aus abendländischer Sicht auch die Konstitution des Patienten genauer ansehen. Handelt es sich zB um einen Choleriker, der ohnehin zu viel Säuren produziert und scharfe Gelbgallen hat? Ist es ein Phlegmatiker dessen Verdauung man zB mit Bitterstoffen tonisieren könnte?
Auf jeden Fall ist es wie ein Dominoeffekt:
Stimmt die Säfteproduktion, Säftesezernierung nicht dann hat es eben eine Menge weitere Beschwerden zur Folge. Dann stimmt die Bakterienbesiedelung im Darm nicht. Und somit eben vieles anderes wie zB die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen und Bausteinen auch nicht!

Der Blogartikel beschränkt sich natürlich nur auf die ganz normalen Leiden die man heutzutage so hat. Schwerwiegendere Verdachtsfälle müssen selbstverständlich weitergeschickt und abgeklärt werden.

Und um die Säfte gut umzustimmen , wie man in der Naturheilkunde so sagt, gibt es ganz gute Möglichkeiten. Die Bitterstoffe, die ich zu erwähnen nicht müde werde, sind dabei nur eine Möglichkeit. Nur wenn es sich um Ulcera handeln sollte, sollte man lieber Bitterstoffe mit Vorsicht geniessen. Da muss ein Schleimhautaufbau her...

Es gibt vielerlei Möglichkeiten. Doch jeder Fall muss individuell ermittelt werden.



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Dienstag, 7. Januar 2020

Der Vagusnerv- der heilsame Anteil unseres Nervensystems


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(Bildquelle: Wikimedia.org)
Ich schreibe heute diesen Blog zu diesem Thema weil ich es selber auch sehr gut kenne aus meinem Leben. Sehr lange hatte mich der sogenannte sympathische Ast des vegetativen Nervensystems oder der "aufsteigende Ast" des Vagusnervs dauerhaft unter Kontrolle. Mein damaliger Philosophie Lehrer aus meinem Gymnasium in Istanbul sagte mal zu mir:
"Mädchen, dein sympathisches System ist der Wahnsinn! Du reagierst wie eine Thermometerskala auf Geschehnisse!"
Auch heute noch habe ich das in mir.
Und es klingt erstmal gut.
Es ist auch wichtig in gewissen Situationen auf "Flucht-und Kampfmodus" zu stehen. Sehr reagibel zu sein. Der Gegenspieler ist der Parasympathikus, der für Entspannung, Relaxen usw zuständig ist.Doch wenn der sympathische Teil des vegetativen (sogenannten unwillkürlichen Nervensystems) dauerhaft aktiv ist dann kann es sehr anstrengende Folgen haben für uns. Stellen sie sich vor dass in ihrem Körper ständig Stresshormone produziert werden, die die Abwehr heruntersetzen; Hormone die die Gefäße zusammenziehen ununterbrochen ausgeschüttet werden. Ich denke dass man sich den Rest ausmalen kann. Auch in Momenten in denen wir offenbar keine Gründe für Stress hätten aktiviert unterbewusst ein gewisser Teil in uns dennoch den sympathischen Ast.
Hinter diesem grandiosen System steckt ein Areal unseres Gehirnes, welches das Unbewusste, unsere Emotionen kontrolliert. Das ist das limbische System. 
Das vegetative Nervensystem ist deutlich älter als das zentrale Nervensystem und es ist ein System welches nicht unserer Willkür unterliegt. Und genau hier ist oft das Problem.
Dem limbische System unterliegt der Mandelkern, die Amygdala. Hier sitzen alle unsere Ängste die aus alten Erfahrungen, Niederlagen, unschönen und stressigen Situationen ergründet worden sind. Diese Ängste sitzen im Unterbewussten tief fest, sodass in gewissen Situationen, z.B. meist Situationen in denen wir die Komfortzone verlassen, plötzlich dies einspringt. Keine Frage, es möchte uns schützen. Doch tut es dies natürlich nicht. Im Gegenteil: es hält uns und unsere Entwicklung eher auf.

Doch nun zurück zum vegetativen Nervensystem:

Der grösste Nerv dieses Systems ist der Vagusnerv; der X. Hirnnerv. Er entspringt aus dem Gehirn. Durch das verlängerte Rückenmark tritt er durch ein Loch in der Schädelbasis aus -gemeinsam mit Halsschlagader und Vene- läuft am Kehlkopf, den Stimmbändern vorbei indem er eine kleine Schleife macht als sogenannter Recurrens-Nerv (daher auch der Name->von "rückläufig") und verläuft - direkt an der  Speiseröhre -  sehr nah bei Lunge und Herz durchs Zwerchfell. Feine Äste versorgen die ganzen Organe der Verdauung im Bauchraum und aber auch die Nieren. Fast bis zum Rektum.
Daher auch der Name vagabundierender Nerv.
Sie sehen also dass auch eine gesunde Herzfunktion von einem gut und ausgeglichen reagierenden Vagus-Nerv abhängt.

Allerdings ist es nicht so dass wir ständig im Relax-Modus sein müssen. Im Gegenteil! Der Vagusnerv braucht auch einen gewissen Tonus, eine Spannung! Grundsätzlich brauchen wir auch regelmässig anregende Impulse! Sonst verweilen wir ja auch ständig in einem zu bequemen Trott, suchen keine Entwicklung und keine Herausforderung mehr.

Eine Gitarre dessen Saiten nicht ausreichend gespannt sind oder eine Djembe dessen Fell keine Spannung hat geben auch keine guten Töne von sich.

Aber es ist eben auch wichtig regelmäsig für die Entspannung - bzw die Aktivierung des Vagusnerves -  zu sorgen.


Und nun zurück zum kleinen Taktgeber-Biest , die Amygdala, der Mandelkern:


Wir können- so wie es zB die Yogis auch beherrschen- diesen Kern in wichtigen Situationen deaktivieren bzw dafür sorgen dass er allmählich kleiner wird.


Denn sie kennen sicher auch Situationen in denen sie sich eine Aktion vornehmen und plötzlich bekommen sie nahezu Schweißausbrüche. Oder sie kommen nicht zum Zuge weil sie sich blockiert fühlen; es gelingt nicht. Hier springt der Mandelkern ein, weil es die alte Erfahrung gespeichert hat.


Es gibt ganz gute naturheilkundliche-bzw erfahrungsheilkundliche Möglichkeiten. Zum Beispiel aus der Spagyrik empfehle ich da gerne rythmisierende Mittel, die ein aus dem Takt geratenes Vegetativum wieder harmonisieren kann. Die Passionsblume- man sieht es auch an der Signatur, die wie ein Uhrwerk aussieht- dass sie ausser Takt geratene Systeme harmonisieren kann. Aber auch Mittel aus der Antroposophie, die den Mandelkern bearbeiten können. Und zu guter Letzt meine Lieblinge, die Teemischungen. Allein schon die Zubereitung bindet uns ein in ein Ritual. Erdende Rituale sind auch sehr wichtig.


Des weiteren Meditation, sich der Ursache bewusst werden und entsprechendes Ein-und Ausatmen und überhaupt auch tiefes Atmen - bis in den Bauch.


Die heilsame Kraft des vagabundierenden Nerves können wir jederzeit nutzen. Wir müssen es nur üben.


Um auf meine Erfahrungsgeschichte zurückzukommen. Offensichtlich hatte der ständige Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Kulturen und der Stress ständig den Spagat spannen zu müssen bei mir auch dauerhaft den Vagus eher deaktiviert und den Mandelkern dauerhaft feuern lassen. Jedenfalls habe ich es gelernt, die Angst zu meinem wahren Lehrmeister zu machen. ich profitiere sehr davon und fühle mich gestärkt.

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Sonntag, 15. Dezember 2019

Bitter ist das neue Süß

Bitter ist das neue Süß

Die Abbildung ist eine Schafgarbe.Schon der Pater Kneipp bezeichnete sie als Alleskönner. In der Tat:
Sie ist beliebt in der Frauenheilkunde, bei Wundheilungsstörungen, aber auch innere Wunden der Seele werden geheilt. Und sie enthält Bitterstoffe. Bitterstoffe sind sehr wichtig für unser Verdauungssystem.
Bedauernswert ist dass die Nahrungsmittelindustrie Bitterstoffe sogar aus gewissem Gemüse rauszüchten lässt. Unsere Geschmacksknospen werden nur auf süß und salzig eingestellt.
Bloß nichts bitteres spüren!
Auch ich muss im Laufe meiner Praxis-Erfahrungen erstaunt feststellen dass viele Patienten sich querstellen und die Compliance - was die Einnahme von Bitterstoffen anbelangt- dadurch sinkt. Derweilen sind Bitterstoffe ein Segen! Sie aktivieren die Verdauung, indem sie auf entsprechende Organe wie zB Magen, Leber, Galle, Pankreas wirken. Die wichtigen Verdauungssäfte werden reguliert und die Aufnahme wichtiger Nährstoffe optimiert.Die Schleimhäute des Magen- Darm -Traktes werden gepflegt. Übermässiger Schleim wird ausgeleitet, die Lymphe verflüssigt sich. Und ein sehr guter Nebeneffekt ist dass sie das Bindegewebe entsäuern und ein basischeres Milieu erzeugen. Die Leber entgiftet besser; alle Prozesse die in der Leber ablaufen optimieren sich.
Die Lust auf Süßes verschwindet. Und sie nehmen geschmacklich intensiver wahr.
Scharfer Verstand und geschärfte Wahrnehmung durch Bitterstoffe!
Ja, sie haben richtig gelesen: Bitterstoffe schärfen unseren Verstand und die Wahrnehmung. Wundert einen auch nicht; sie beeinflussen unseren Darm- also das "Bauchhirn"- und wir wissen alle dass dieser in verbindung mit unserem Gehirn steht. Das Nächste ist dass sie "ihre Komfortzone" verlassen und sich auf den zunächst unangenehmen Geschmack einlassen. Aber einmal sich daran gewöhnt, werden sie nicht mehr davon lassen. Daher ist es sehr wichtig die Bitterstoffe ordentlich einzuspeicheln und erst danach runterzuschlucken. Sie sollten auch viel nachtrinken! Denn wenn sie das nicht tun, dann ist es so ähnlich wie mit ihrer Waschmaschine: Nur das Waschpulver alleine genügt eben nicht!
Was gibt es für Bitterstoffe?
Es gibt nicht nur viele Bitterstoffe; es gibt auch Bitterstoffe die etwas unterschiedlich wirken. Es gibt Bitterstoffe die eher wärmen und übermässige Feuchte austrocknen (zB. Ingwer, Wermut, Curcuma, Angelikawurzel, Cardamom). Und es gibt Bitterstoffe die auch innerlich befeuchten (Mariensistelsamen, Fenchel, Lavendel) . Ich bevorzuge eine gute Mischung von Allem. Des Weiteren gibt es essbare Pflanzen die bitter sind und die wir unbedingt öfter mit einbauen sollten wie zB. Löwenzahn, Artischocke, Chiccoree (aber der wirklich bitter ist!), Radiccio.
Als fertige Produkte empfehle ich gerne das Heidelberger 7 Pulver (vom Kräuterparadies Lindig in München) oder aber auch Bitterkraft Tropfen. Ich berücksichtige da auch aus abendländischer Sicht verschiedene Temperamente und entscheide dann welches Bittermittel bevorzugt wird. Zum Beispiel ist es für ausgeprägt melancholische Temperamente nicht gut sie gleich "auszutrocknen" mit gewissen Bitterstoffen. Diese sollten erst von innen her "befeuchtet" werden. Wie eine Blumenerde, die kein Wasser aufnehmen kann wenn sie zu sehr ausgetrocknet ist. Man muss sie also erstmal bearbeiten um sie aufnahmefähig zu machen. Gleichzeitig darf so ein Patiententyp auch nicht abkühlen.
Grundsätzlich kann man mit Bitterstoffen nichts falsch machen! Wenn sie Fragen haben beantworte ich sie ihnen gerne...Einen schönen Tag wünsche ich; wann auch immer sie diese Mail lesen sollten.
Herzlichst
ihre Öznur Acar

(Bild:Pixabay)



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Dienstag, 5. November 2019

Aminosäuren-Kleiner Baustein mit großer Wirkung



Auf dem Bild sehen sie verschiedene Aminosäuren. In der Mitte- im violetten Bereich- angeordnet die genetische Substanz; genannt DNA.
Somit kann man sagen: Aminosäuren bedeuten LEBEN!

  • Ohne Aminosäuren kann auch kein Leben sein. Sie sind die Grundbausteine von Proteinen und bilden somit der wichtigste Grundbaustein unseres Körpers. 
  • Sie sind auch wichtigste Grundlage für vielerlei Stoffwechsel-Prozesse im Körper, denn die ganzen Enzyme sind Proteine!
  • Auch  Neurotransmitter wie zB Serotonin, Dopamin,  Glutaminsäure, GABA, Acetylcholin und aber auch viele Hormone , die auch Neurotransmitter sind wie zB   Adrenalin, Noradrenali     sind wichtige Syntheseprodukte  für deren Synthese Aminosäuren  nötig sind. ->Zum Beispiel Tryptophan für das Serotonin; Histidin für das Histamin. ->Und von den Hormonen ; für die Schilddrüsenhormone das Tyrosin.Neurotransmitter steuern unsere Gefühle und unser Empfinden . Es findet ein komplexer Prozess statt zwischen verschiedenen Hemmungs- oder Aktivierungsvorgängen zwischen Nervenendigungen, im sogenannten Synapsenspalt statt und ein gesundes Gleichgewicht ist eben ausschlaggebend für eine gute Funktion des Gehirnes
  • Sie haben auch eine wichtige Pufferfunktion im Säure/Base Haushalt.
  • Das ganze Abwehrsystem besteht aus Proteinen!
  • Die Leberentgiftungskapazität ist darauf angewiesen.

Die Synthese der sogenannten nichtessentiellen Aminosäuren- das heisst diejenigen die der Körper selbst bildet-  findet in der Leber statt (Daher ist eine gute Funktionsfähigkeit der Leber und natürlich des Darmes unerlässlich!) . Der dazu nötige Co-Faktor ist das Vitamin B6, welches der Körper nicht selbst synthetisieren kann sondern mit der Nahrung zugeführt werden muss.
Es gibt Aminosäuren die Proteine bilden und welche die keine bilden. 20 Aminosäuren davon sind proteinbildend ; diese sind auch in unserer Erbsubstanz , also im genetischen Code angelegt. (Diese sehen sie auch in der Abbildung; wie sie angelegt sind zum violetten Innenring, der unsere DNA darstellt). 
Acht davon sind essentiell; das heisst wir müssen sie über die Nahrung zu uns nehmen. Das sind Folgende:
  • -Isoleucin
  • -Valin
  • -Methionin
  • -Leucin
  • -Tryptophan
  • -Lysin
  • -Phenylalin
  • -Threonin

  • Aber wann können Mangelsituationen entstehen?



  • Wenn die Leber nicht funktionsfähig genug ist. Die Leber ist dasjenige Organ welches für die Produktion von Aminosäuren zuständig ist. Die Nicht-Essentiellen Aminosäuren werden hier gebildet. (Bei Funktionsstörungen der Leber werden die entsprechenden Enzyme ins Blut abgegeben, sodass es spezifisch zu analytischen Zwecken genutzt werden kann.)
  • Heutzutage ist unsere Leber eher überlastet. Die meisten Menschen sind selten nüchtern. Es wird oft gar nicht so lange gewartet bis man richtig Hunger hat. sondern Essen ist zu einer Dauer-Tätigkeit geworden. Wir müssen die Leber auch regelmässig entlasten und zur Ruhe bringen. Unterstützend kann z.B Intervallfasten sein und Green-Smoothie Tage mit Kräutertees. Wir müssen wieder ein gesundes Hunger-Gefühl entwickeln.
  • Wenn der Darm nicht intakt ist. Bei zB Leakygut, chronisch endzündliche Darmerkrankungen. Aber auch bei Fehlernährung.
  • Mehrverbrauch von Aminosäuren im Falle von Endzündungen, Tumoren , Infekten.
           Möglichkeiten Aminosäuren zu ergänzen und Symptome bei Mangelsituationen:

Vorerst macht es Sinn sie bestimmen zu lassen. Dann kann man über eine geeignete Methode nachdenken. Entweder eine orale Substitution mit guten Produkten . Oder aber auch Infusionen. Hier ist der Vorteil dass sie schnell über das Blut aufgenommen werden; vor allem wenn zB der Darm nicht intakt ist. Störungen machen sich bemerkbar in:
  • Nervösen Störungen
  • Leberentgiftungsproblemen
  • Herzmuskel-Leistungs Störungen und Schädigungen
  • Bluthochdruck
  • Wundheilungsstörungen
  • Immunsystemprobleme wie Autoimmunerkrankungen oder Immunschwäche
  • Ödeme, die durch den AS-Mangel resultierenden Proteinmangel entstehen. Vor allem im Bauchraum.
Ich biete auch in meiner Praxis die Möglichkeit der Infusion an. Natürlich klären wir gemeinsam vorerst ob Kontraindikationen bestehen wie zB gravierende Nierenleiden. Und besprechen genauer welche Aminosäurekombination oder aber auch als einzelne Aminosäure- je nach Situation- für sie in Frage kommt.
Desweiteren kann man - neben einer individuell abgestimmten Behandlung, das Leber-Galle-System, den Darm auch begleitend gut entlasten mit den sogenannten Aschner Verfahren wie das Schröpfen (je nach Situation eben auch evtl blutiges Schröpfen) oder Baunscheidt-Verfahren.


(Bild:pixabay.com)

Donnerstag, 25. Juli 2019

Die menschliche Konstitution in der Naturheilkunde

Unsere Konstitution

Menschen haben von ihrer Geburt an eine gewisse Grundkonstitution, die viel über vererbte Eigenschaften, Symptom-Neigungen und Schwerpunkte verrät. Davon gibt es drei verschiedene:
Die lymphatische Konstitution, die hämatogene Konstitution und die Mischkonstitution. Dies kann man über die Irisdiagnose gut feststellen. Die Irisdiagnose ist eine ganz alte Diagnosemethode in die ich später nochmal eingehen möchte.
  • Von der lymphatischen Konstitution  reden wir wenn es um Menschen mit überwiegend blauen Augen geht. Die Farbe kann natürlich, je nachdem welche Pigmentverfärbungen dominieren, bis ins grüne gehen. Auch innerhalb der lymphatischen Konstitution gibt es verschiedene Typen. Aber grundsätzlich haben Lymphathiker es gerne mit Störungen im Lymphsystem zu tun. Allergien zB sind hier keine Seltenheit. Sie sind eher Wasser-Element dominiert. Auch die Nieren sollte man bei diesen Patiententypen besonders berücksichtigen. Besondere Beachtung schenke ich den Lymphatikern die Pigmentverfärbungen haben. 
  • Von der Hämatogenen Konstitution reden wir wenn es um Menschen mit braunen Augen geht. Die Irisfarbe ist ein sattes braun. Die Leidensschwerpunkte solcher Patienten sind im Blut und aber auch Leber-Galle ,Milz  Bereich. Wenn solche Patienten zB mit Allergien zu mir kommen, dann liegt auch hier eine besondere Situation vor.
  • Mischkonstitutionen liegen vor wenn ein Stomablatt blau und einweiteres braun ist (zB wenn eines der Elternteile blauäugig und das andere Elternteil braunäugig ist). Hier liegen die Schwerpunkte im Leber-Galle Bereich. Je nachdem ob der lympathische Anteil oder der hämatogene Anteil können die Schwerpunkte im Falle eines Ungleichgewichtes variieren.

Dies ist aus der Irisdiagnose gut ersichtlich und so habe ich die Möglichkeit individuell zu behandeln.
Das obige Bild übrigens ist eine Lymphatische Konstitution mit offenkundiger Bindegewebsschwäche.

Wenn sie Fragen haben und ich ihnen helfen kann stehe ich ihnen gerne zur Verfügung!


(Bild:pixabay)

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Quellenangaben für sämtliche Postings (wird ständig erweitert und das erlernte Wissen auch mit der Praxiserfahrung erweitert)

QUELLENANGABEN FÜR DIE BLOG-INHALTE:
u.a. auf:
https://heilpraktikerinacar.blogspot.de/
Wissen:
-Dank an die Firma Sanum Kehlbeck für ihr tolles Infomaterial
-Friedemann Garvelmann "Humoralmedizinische Praxis" Band 1+2
ZfN  Weiterbildung  in Traditioneller Heilkunde am ZfN München, mit HP Christian Heimüller/Andreas Holzknecht 
-Christian Heimüller, Andreas Beutel: "Schüsslersalze-Typgerechte Behandlung nach den vier Elementen"
-Peter HochmeierDer Weg des Sonnenfunkens (zum Thema Spagyrik und Alchimie/Pflanzensignaturen.) 
-HP Friedemann Garvelmann,  Vortrag "Die Milz" , bei den freien Heilpraktikern e.V.
-Kräuterlexikon www.heilkraeuter.de
-Tabernaemontanus
-Naturheilpraxis heute, Elvira Bierbach (Thema Darm)
-Gesundheit aus dem Darm, Dr. Petra Thorbrietz (Thema Darm)
-Paracelsus Magazin, Heft4/2015 Der Verdauungstrakt (Thema Darm) und diverse andere Ausgaben.
-Pascoe  Infomaterial (Thema Lymphe)
-Docchek Flexicon
-Natura Naturans, http://www.natura-naturans.de/artikel/pdf/abendlaendische_elementenlehre_und_konstitution.pdf
-http://www.christophervasey.ch/allemand/artikel/temperamente.html
-Max Amann/Riki Allgeier "Dem Geist auf die Sprünge helfen" 
-Merkurstab, Hauterkrankungen und diverse Ausgaben
-Natur&Heilen, diverse Ausgaben
-http://www.irisdiagnostik.org/
-https://www.trad-nhk.org/downloads.html
-http://www.linkfang.de/wiki/Pulsdiagnose
-https://www.welt.de/geschichte/article134183843/Auch-die-Roemer-hantierten-schon-mit-Schroepfkoepfen.html
- http://www.hermetics.org/spagiriks-1.html,  Pratik bitki simyasi
-http://kreatifbiri.com, dört sivi kurami
-Roger Kalbermatten, "Wesen und Signatur der Heilpflanzen"


BILDERQUELLEN:
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-Private Bilder von Öznur Acar 

Samstag, 4. Mai 2019

Das Gänseblümchen-Jugend und Resilienz



Schon seitdem ich ein kleines Mädchen bin fasziniert mich diese Blume.
Die netten kleinen "Köpfchen" mit den weissen bis rosafarbenen Blütenblättern und dem gelben Knöpfchen in der Mitte erhellt einfach jedes Gemüt schon beim ersten Anblick. Und in der Tat: Das Gänseblümchen lässt sich nicht unterkriegen. Selbst wenn sie mal zertreten werden richten sie sich einfach wieder auf. Keine Frage: Das Gänseblümchen steht einfach für Resilienz und Jugendlichkeit. Das ganze Jahr über blüht es und fast überall- auch in der Stadt- kann man sie sehen.
Daher auch der Name bellis perennis (die Immerwährende!)

Doch kommen wir erstmal zu den körperlichen Wirkungen:


  • Das Gänseblümchen enthält ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe , Flavonoide (antioxidativ wirkend) und  Saponine (seifenartig wirkende Stoffe, die zB auch Schleim verflüssigen können)



  • Sie wirkt blutreinigend, endzündungshemmend, bei Menstruationbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Hauterkrankungen; aber auch bei Atemwegsproblemen wirkt sie schleimverflüssigend, bei Wunden. Sie wirkt entwässernd; hat aber auch einen guten Bezug zu unserer Leber, hilft also auch bei Beschwerden diesbezüglich. Aber auch bei Migräne scheint sie sich positiv auszuwirken!

  • Die Lymphe wird angeregt. 
Für sie als Tipp:

Sie können das Gänseblümchen auch getrost in ihren Salat tun (zB Löwenzahnblätter, Giersch, Gundermann uvm kann man gerade in der Natur zu Haufe entdecken. Und das sind keine Unkräuter! Sondern Heilpflanzen!)
Auch Umschläge aus dem Tee oder der Tinktur, die sie ebenso selbst machen können, wirken gut bei Verprellungen, Verletzungen. Innerlich wie äusserlich anwendbar.

In der Schwangerschaft bitte nicht in pflanzlicher Form einnehmen!


Nun der Teil, den die evidenzbasierte Medizin nicht so ganz erklären kann:


Die Signatur dieser faszinierenden Blume hatten wir erwähnt. Und genau so wirkt sie sich auch auf seelischer Ebene aus. Sie bringt verhärtetes in den Fluß; stärkt die Resilienz.
Und auch auf seelischer Ebene heilt sie Wunden. Sie weckt das "Stehauf-Männlein" in uns...Auch was ausgeprägt melancholische Zustände anbelangt , welche mit "Verhärtungen, Stagnationen auf seelischer Ebene" zu tun haben.

Ich empfehle gerne diese Pflanze in Kombination, denn meistens hat man es in der Praxis mit komplexeren Symptomatiken zu tun, die ich natürlich individuell ermittle. Denn die Kombination von verschiedenen Heilpflanzen runden eine gute Wirkung erst ab.

Bei Fragen stehe ich ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

(Bild:pixabay.com)

Montag, 15. April 2019

Injektionen , Infusionen und sonstige Schreckgespenster

Woran denken sie bei Infusionen und Injektionen?


So mancher Mensch ist sehr abgeschreckt beim Thema Infusionen und Injektionen. Der primäre Gedanke ist: Krankenhaus, Notfall, chronische Krankheiten...
Doch immer mehr finden diese Methoden auch in der Naturheilkundepraxis halt. Auch wir nutzen es sehr gerne. Doch welche Vorteile haben diese Methoden? Warum injizieren wenn man doch Sachen oral einnehmen kann?
Es ist selbstverständlich für mich dass wenn ich eine naturheilkundliche Empfehlung weitergebe dass der größte Teil oral einzunehmende Mittel sind. Für mich ist es auch sehr wichtig den Betroffenen mit einzubinden ins Heilungsgeschehen, denn niemand weniger als sie selbst bewirkt diese Heilung! Aber ich fahre eben gerne "zweigleisig". Heutzutage haben wir es mit Lebensbedingungen zu tun, bei denen alte Heilkundler vor 200 Jahren wahrscheinlich die Hände über dem Kopf aufgeschlagen hätten. Angefangen von Umweltgiften über Nahrung die keinen Nährwert mehr hat bis Alltags-Stress...
Naturheilkundler reden gerne von Reaktionsstarrren. Wenn sie schonmal naturheilkundliche Sachen eingenommen haben und wenig bis gar keinen Erfolg hatten, dann werden sie sicher verstehen was ich meine. Reaktionsstarren entstehen, wenn "das Faß irgendwann mal voll ist". Denn das was der Körper nicht mehr hinausschaffen kann lagert er gerne im Bindegewebe ab. Nun , in so einem Falle werden auch in unserer Heilkundepraxis Mittel verordnet die das Ganze erstmal aus dem Körper schaffen über die wichtigsten Organe und Organsysteme. Aber vorangeschlossene Kurz- Infusionen - idealerweise 1-2x pro Woche - mit naturheilkundlichen Mitteln , basischen Mineralien, Substanzen , kurbeln das ganze nochmal an , und die oral einzunehmenden Mittel wirken auch effizienter.

Durch das umgehen des Magen Darm Traktes haben sie aber auch vor allem bei Vitaminen, Spurenelementen , antioxidativen Substanzen - die ja teilweise oral einfach eine schlechte Verfügbarkeit haben- die Möglichkeit dass sie besser aufgenommen werden.
Und die Injektionen nutzen wir gerne in Form von Neuraltherapien. Hier können sie lokal Entlastung schaffen, indem sie an gewisse Triggerpunkte einen kleinen Reiz setzen; dafür muss man gar nicht so tief gehen! Unter die Haut genügt vollkommen. Vor allem wird dadurch die Lymphe wieder in den Fluß gebracht. Und eine starre, nicht mehr so gut fließende Lymphe ist ja eines der größten, verkannten Probleme, welches viele chronischen Leiden auch mitverursacht.
Nur muss ich auch unbedingt betonen dass hier auch ihre Mitverantwortung gefragt ist! Keine Behandlung wird sie weiterbringen wenn sie nicht mitarbeiten. 
Und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist schön, wenn sie einmal in den Genuß gekommen sind. Bei den Bildern übrigens handelt es sich um zwei verschiedene Arten von "Infusen"...Das Eine geht über die Vene und das andere über ihren Verdauungstrakt...Beides ist wichtig und beides hat seinen besonderen Platz. 

Immer wieder zu betonen: wir sehen uns immer stets als gute Ergänzung zu einer konventionell medizinischen Behandlung.

Bei Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung!

Herzlichst ihre Öznur Acar


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(Bilder:pixabay.com)

Mittwoch, 20. März 2019

Bärlauch-mehr als nur die nach Knoblauch riechende Frühlings-Pflanze





Der Bärlauch ist ein Frühlingsbote. Die Signatur verrät uns auch vieles über die Wirkung. Expansionskraft und Macht sind die Symbolik die hinter der rasanten Verbreitung dahintersteckt. Doldenartik zusammenstehende Blüten und lanzettenförmige Blätter in sattem grün begegnen uns.  Denn wenn man beobachtet:
Dort wo der Bärlauch wächst, wachsen kaum anderen Pflanzen. Aber wir können dennoch dies im positiven Sinne nutzen ohne die Macht für schlechtes zu nutzen; um in unserem Alltag eben auch vom Fleck zu kommen. Der Bärlauch ist u.a. auch  unkompliziert und einfach.
Er bietet dem kalten, knorrigen Winter die Stirn und ist jedes Jahr im Frühjahr wieder da und strotzt nur so vor Kraft. In dem Sinne ist er auch sehr hilfreich bei Ablagerungen, Stauungstendenzen. Er wirkt blutreinigend, entgiftend und unterstützt auch die Nierenfunktion.
Doch Vorsicht bei Verwechslungen mit dem Maiglöckchen. Beim Bärlauch entspringen die Blätter nicht  dem gleichen Stil, wie beim Maiglöckchen (beim Maiglöckchen eher stengelumfassende Blätter) . Auch der knoblauchgeruch ist beim Bärlauch sehr charakteristisch. Und das Maiglöckchen blüht im Mai und die Blüten unterscheiden sich auch deutlich. Der Bärlauch beginnt bereits im April zu blühen.

Von Pestos bis Salaten steht uns die Anwendung des Bärlauches zur Verfügung. Sammeln kann man ihn auch wenn er blüht, aber intensiver ist er einfach bevor er beginnt zu blühen.Viel Freude damit.

Zu beachten wäre dass man sich Sammelorte fern von Verkehr und Wohnorten suchen sollte, damit man möglichst eine reine Ernte hat.


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Montag, 10. Dezember 2018

Naso-Reflextherapie nach Dr.Röder

Aktivierung von Organen/Organsystemen über die Nase:


Primär haben die Nasenhöhlen die Aufgabe Atemluft weiterzuleiten. Die vielen feinen Flimmerhärchen filtern Schadstoffe ab und durch den Schleim der in den Zellen dort produziert können diese, u.a. auch Erreger abtransportiert werden. Das schleimhautassoziierte Abwehrsystem  wird aktiv. Ferner sind die Nasenhöhlen, zusammen mit den Nasennebenhöhlen an der Sprachbildung beteiligt. Die im Schädel befindlichen Hohlräume sind hier die Resonanzkörper.
In der Nase befinden sich im Bereich der Nasenhaupthöhle links und rechts auf jeder Seite  jeweils 3 Gänge. Sie sind zwischen Nasendach, Nasenmuscheln und dem Nasenboden gelegen. Je nachdem ob auf der linken oder rechten Seite gelegen sind diese Gänge auch mit den jeweiligen Organen reflektorisch in Verbindung. Die nach einem Dr. Röder benannte Reflextherapie basiert darauf dass man mit einem Wattestäbchen, welches man mit einer passenden Nasensalbe oder Öl beträufelt durch diese Nasengänge schiebt. Die ätherischen Öle und der Massage Effekt bewirken eine Aktivierung von fast allen Organen. Und es ist auch sehr effektiv bei chronischer Verschleimung, akuter Sinusitis. Doch schauen wir uns hierzu die Nasengänge etwas genauer an:

~Im hinteren Teil des oberen Nasenganges befindet sich das Geruchsorgan. Hier besteht auch eine Verbindung zur Keilbeinhöhle(Stehen in unmittelbarer Verbindung zu der Hypophyse/Hirnanhangdrüsen.) ; das ist eines der Nasennebenhöhlen. Ausserdem ist er die Mündung zu den hinteren Siebbeinzellen.  Das sind Knochenhohlräume (Pneumatisationsräume) im Schädel.
Des weiteren befinden sich hier Bezugs-Zonen zu den jeweiligen Organen oberhalb des Rumpfes-also Kopfbereich - je nachdem ob auch der rechten oder auf der linken Seite)

~Der mittlere Nasengang liegt seitlich unterhalb der Nasenmuschel. Über ihn münden die anderen beiden Nasenhöhlen (u.a. auch die Stirnhöhle) und die weiteren Siebbeinzellen.
Hier kann man Bezugs-Zonen zu den Organen des Rumpfes/Körpermitte- je nachdem auf welcher Seite- finden.

~Der untere Nasengang ist die Verbindung zum Tränennasengang.
Hier befinden sich Bezugs-Zonen zu Unterleibsorganen. Je nachdem welcher Nasengang auf welcher Seite. 

Somit kann man durch das sogenannte Nasen-Rödern nicht nur wunderbar Abhilfe schaffen in Erkältungszeiten, akuten und chronischen Sinusitiden sondern auch auf viel breiterer Ebene am und mit dem Körper arbeiten.

Öznur Acar

(Bild:Pixabay)
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