Dienstag, 27. November 2018

Das Phänomen der ersten Verschlimmerung-auf dem ersten Blick schlimm, aber auf dem zweiten Blick wertvoll!

Erstverschlimmerungen in der Naturheilkunde

Haben sie sich jemals ganzheitlich behandeln lassen? Haben sie als Erstreaktion eine Verschlimmerung entdeckt? Wie sind sie damit umgegangen?
Es ist nicht nur ein Phänomen , welches man in der Homöopathie beobachtet. Auch in der naturheilkundlichen Behandlung können erste unangenehme Symptome auftauchen. Davon darf man sich nicht verunsichern lassen, denn das ist in den Augen von uns Heilkundlern ein wichtiger erster Impuls dass die Therapie angeschlagen hat.
Haben sie eine Vorstellung davon wie Krankheiten und deren Symptome entstehen?
Krankheiten- oder besser ausgedrückt Beschwerden, entstehen niemals plötzlich von heute auf morgen. Es kann gut möglich sein dass sie vor paar Wochen noch nichts spürten, aber die Symptome plötzlich begonnen haben. Mit dem folgenden Vergleich kann man zwar nicht alle Symptombilder pauschal beschreiben, aber dennoch die meisten Beschwerden. Der menschliche Körper ist wie ein voluminöses Faß; es kann viel, wirklich sehr viel aushalten. Doch irgendwann füllt sich jedes Faß und es beginnt auszulaufen. Meistens wird symptomatisch behandelt; oft über Jahre hinweg. Dann gehen sie zum Natur- und Erfahrungsheilkundler (Ärzte oder eben in vielen Fällen ein Heilpraktiker) und hegen Erwartungen dass dieser so schnell wie möglich das Symptom behebt. Nun, dieser beginnt sie zu behandeln und sie stellen fest, dass sie erstmal mehr Beschwerden haben oder eben alte Symptomatiken wieder auftauchen. Verzagen sie nicht sondern bleiben sie dran.
Ich kann versuchen es ihnen folgendermaßen zu erklären:
Es gibt so etwas wie einen biologischen Schnitt. Bedeutet dass sie meistens schon frühe Symptome haben bevor eine Erkrankung wirklich entsteht. Schauen sie sich hierzu folgende Tabelle an:
Daraus können wir entnehmen dass die Erkrankungen schon sehr früh ihren Verlauf nehmen; doch wir bemerken es oft nicht. Denn häufig ist es in der heutigen Zeit so das wir gerne Symptome unterdrücken statt sie wahrzunehmen. Bis der biologische Schnitt überschritten wird. Und dann begeben sie sich in eine ganzheitliche Behandlung, wo erst einmal komische beschwerden wieder auftauchen oder sich verschlimmern. Selbstverständlich muss ein Behandelnder besondere Patientengruppen mit ganz besonderer Sorgfalt berücksichtigen und mit ersten drastischen Entgiftungen/Ausleitungen sehr sehr vorsichtig sein. (Hier müsste erstmal ein Aufbaudes Patienten der Sache vorangeschlossen werden. Und in vielen Fällen idealerweise auch gerne in  Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt):
-Alte Menschen, deren ausscheidenden Organe nicht mehr so effektiv sind
-Patienten die unter Leere-/Mangelzuständen leiden.
-Patienten deren körperliche Verfassung und Abwehr aufgrund besonderer Situationen geschwächt sind. Zum Beispiel Krebs-Patienten.

Wenn sie jedoch von ihrer Grundkonstitution her stabil sind, dürfen sie sich nicht verunsichern lassen. Denn wie sie gesehen haben verschwinden Symptome im Idealfalle so wie sie gekommen sind: nämlich in Rückschritten. Ich kann ihnen nur sagen, dass sich ihre Geduld auf längerer Sicht absolut auszahlen wird.

herzlichst

Öznur Acar
(Bild:privat/Tölzer Land(

https://www.heilpraktikerinoeznuracar.de/praxist%C3%A4tigkeit/aktuelles/
https://www.xn--haus-der-heilung-badtlz-slc.de/Startseite/Aktuelles/


folgen sie auch gerne meinen Gedankenimpulsen:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen