Dienstag, 14. Juli 2020

Fatigue Syndrom-Nicht nur ein Krebs-Problem!


Das Fatigue Syndrom ist ein unspezifischer Symptomenkomplex bestehend aus chronischer Müdigkeit, Energielosigkeit trotz ausreichend Schlaf; sehr oft einhergehend mit Kopf und Gliederschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Depressionen und stellenweise sogar Allergien. Krebspatienten leiden darunter. Aber es ist mittlerweile nicht nur ein Krebs-Problem. Wussten sie dass auch Frauen mit Myomen und Endometriose ähnliche Symptome schildern?  Das wird sehr häufig verkannt. Endometriose z.B ist auch eine Erkrankung die sehr lange Zeit nicht wirklich diagnostiziert werden kann. Die Ursachen sind hauptsächlich hormoneller Natur; also häufig Ungleichgewichte der Östrogen-Progesteron-Achse die eher zugunsten einer Östrogendominanz verschoben ist. Desweiteren - aus abendländisch heilkundlicher Sicht - sind es Frauen die zu Kongestionen im kleinen Becken neigen. Selbst bei den schlankesten Frauen, die einen total flachen Bauch haben konnte ich eine Plethora durch den Klopfklang raushören bei der Untersuchung. Also handelt es sich um chronische Stagnationen in der Durchblutung im kleinen Becken. Natürlich verbunden mit einem schweren Gemüt und melancholiaähnlichen Zuständen. Das ist ganz klassisch bei solchen Reaktionsstarren.
Es ist davon auszugehen dass einfach die Mitochondrien, die wichtigsten Energiefabriken unseres Körpers nicht mehr leistungsfähig genug sind. Grund sind chronische Schäden der Stoffwechselprozesse die in den Mitochondrien ablaufen. Zum Einen erklärt es sich auch durch die Vermüllung der Pischinger Räume, also des Bindegewebes. Ein weiteres Problem ist dass im  Mitochondrium durch die fehlgeleitete Stoffwechsellage Sauerstoffradikale gebildet werden die wiederum weiterhin Schäden verursachen.
Wir haben hier überwiegend Frauen erwähnt. Auch Männer sind eingeschlossen. 
Wenn keine chronischen Erkrankungen oder akut abzuklärende Krankheitsbilder wie z.B Tumoren dahinterstecken kann man sagen:
Ein klassisches leistungsgesellschaftliches Phänomen. Stress, Fehl-Ernährung. Das Leben ist sicherlich nicht annähernd so hart wie es früher war! Denn heute hat man ja alles was man früher nicht wirklich hatte. Geregelten Urlaub, Haushaltsgeräte. Aber vielleicht war das Leben früher einfacher und überschaubarer als heute. Wir leben so komplex, dass es zum Stress wird! Wenn ich mir überlege wie oft ich früher in den Urlaub gefahren bin weil ich mir dachte dass ich auch das tun muss was jeder tut! Und vom Koffer packen bis zur Rückkehr war Urlaub nur Stress. Dann die Ernährung, die uns nicht wirklich mehr nährt.
Angeblich gibt es sie ja nicht, aber die sehr häufig durch die moderne Lebensweise zustande kommende Übersäuerung spielt auch eine Rolle.Die körpereigenen Puffersysteme haben irgendwann mal auch ausgedient. Vor allem ab einem gewissen Alter bekommt man es deutlicher zu spüren.
Das Erste was einem einfallen würde wäre die Entgiftung und die Ausleitung anzukurbeln.
Handelt es sich allerdings um ausgesprochene Mangelsituationen, müssen erstmal die Mitochondrien entsprechend versorgt werden mit den wichtigen, die Zellatmung wieder herstellenden Enzymen, Cofaktoren, Mikronährstoffen. Auch eine Entgiftung erfordert einen gewissen Energielevel. Sonst klappt man schon während der Entgiftung zusammen. (Ausnahme ist die Spagyrik, denn sie baut das was fehlt wieder auf und gleicht ein Zuviel auch wieder aus. Sie arbeitet einfach anders.Daher ist sie auch sehr gut stützend bei Mangelsituationen) Hier muss ich auch nochmal verdeutlichen dass der Körper ja selbst auch ohnehin schon ununterbrochen entgiftet. Ständig. Nur braucht er auch regelmässig die dafür notwendigen Nährstoffe.

Und was kann man tun?

Falls sie auch entsprechende Symptome haben sollten, die länger als ein halbes Jahr bestehen, dann sollten sie unbedingt ärztlich abklären. Sollte keine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken, macht es Sinn therapeutischen Rat einzuholen. Es gibt vielerlei naturheilkundliche Möglichkeiten. Mängel können über ganzheitliche Blutwerte herausgefunden und gezielt behoben werden. Wenn die Mängel behoben sind kann man die wichtigen Entgiftungsorgane- und Organsysteme wunderbar stützen. Auch wunderbare pflanzliche Adaptogene wie Safranextrakt und Rosenwurz schaffen Abhilfe. Der Safran vor allem als Sonnenmittel, welches nicht nur die Sonne im Herzen wieder scheinen lässt sondern auch über die Bitterstoffe der Leber guttut. Und die Leber gibt dem Herzen Energie. 
Was sie selbst auf jeden Fall tun können:
Stellen sie ihre Ernährung um. Reduzieren sie tierische Nahrung und verzehren sie Gemüse und Obst. Gerade Kohlarten und alles was intensiv gefärbt ist sind wunderbare Basenbildner. Greifen sie eher zu Kartoffeln als zu Nudeln und anderen Kohlehydraten. Bauen sie immer mehr besondere Gewürze in die Ernährung ein, wie zB Curcuma, Ingwer. Verzehren sie Nüsse. Gehen sie in die Natur, in den Wald.
Vergessen sie nicht:

Alles was wächst, das nährt! Alles was nicht wächst, hat keinen Nährwert

Denken sie daran dass Erkrankungen wie Krebs eine sehr lange Vorlaufphase haben und unter Umständen Jahre oder Jahrzehnte vorher schon beginnen!
Übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Gesundheit.

Bei Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung!

Herzlichst grüsst sie

Öznur Acar

Bleiben sie gesund.


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